|  |
|
| Bitte auf die kleinen Fotos unten
klicken, um die Wanderkarten zu vergrößern |
|
Wanderstrecke: |
Hauzenberg - Pufferholz - Neustift-
Gießübl - Raßreuth - Freudensee -
Hauzenberg |

|
| Entfernungen: |
Hauzenberg - Neustift
Neustift - Raßreuth
Raßreuth - Hauzenberg |
4,5 km
3,0 km
2,0 km |
| Der Wanderweg beginnt wie alle
Wanderungen, die von Hauzenberg ausgehen, am Wanderwegweiser beim
Busbahnhof. Die Markierung führt uns über den Ortsteil Sauweiher,
immer in nördlicher Richtung, durch das Pufferholz. Wo die Rodelbahn
rechts abzweigt, bleiben wir auf der Teerstraße, die nach Oberfrauenwald
und Waldkirchen führt. Nach ca. 3 km, vom Start weg gerechnet, zweigt der
Wanderweg rechts ab nach Neustift. Immer wieder wird der Blick frei zum
nahen Staffelberg, hinunter zum Freudensee oder auf die Stadt Hauzenberg.
Zu unserer Linken liegt wie ein Wall der Bergrücken des Frauenwaldes. Wir
aber wandern, an Neustift vorbei, gemächlich hinüber zur Ortschaft
Gießübl und weiter auf bequemer Straße hinab nach Raßreuth. Von hier
aus liegt der Freudensee bereits greifbar nahe (Liegewiese, Badeplätze).
Ungestört vom Straßenverkehr wandern wir, die vielbefahrene Straße auf
einer Brücke überquerend, über einen breiten Feldweg zurück nach
Hauzenberg. |

|
Wanderstrecke: |
Hauzenberg - Pufferholz - Neustift-
Oberfrauenwald - Geiersberg - Raßreuth - Freudensee - Hauzenberg |

|
| Entfernungen: |
Hauzenberg - Neustift
Neustift - Oberfrauenwald
Oberfrauenwald - Geiersberg
Geiersberg - Raßreuth
Raßreuth - Hauzenberg
|
4,5 km
1,1 km
2,2 km
2,2 km
2,0 km |
| Der Wanderweg führt zunächst wie
der Wanderweg 1 bis Neustift. Ungefähr 200 m hinter dem
"Neustifter", einem beachtlichen Bauernhof, biegt der Weg nach
links ab. Der Aufstieg durch den Mischwald wie auch der weitere Weg
erfordern gutes Schuhwerk. In der Ortschaft Oberfrauenwald hat der
Wanderer, nachdem er sich an der herrlichen Aussicht auf Hauzenberg
sattgesehen hat, drei Möglichkeiten, nach Geiersberg zu gelangen: Ein Weg
umgeht den Frauenwaldgipfel im Norden, ein weiterer im Süden, und er
dritte führt direkt auf den Gipfel. Der Aufstieg, wenig beschwerlich,
lohnt sich. Vom Gipfelkreuz, auf einer Höhe von 948 m stehend, bietet
sich ein unvergleichlicher Panoramablick auf die Bayerwaldberge. Wir
steigen nach geruhsamer Rast durch den Wald ab und treffen auf den oben
genannten nördlichen Wanderweg, der uns zur Ortschaft Geiersberg führt.
Noch vor dem ersten Bauernhof überqueren wir die Straße und folgen dem
Wanderweg nach Raßreuth, nicht ohne vorher die Aussicht auf Hauzenberg
und das Hauzeberger Land genossen zu haben. Von dieser Anhöhe aus kann
man immerhin noch den Staffelberg von oben betrachten. Der Abstieg durch
den Wald ist nicht mehr beschwerlich. In Raßreuth angekommen, gehen wir
auf dem Wanderweg 1 nach Hauzenberg zurück. |

|
Wanderstrecke: |
Hauzenberg - Pufferholz - Freudensee -
Gerharting - Hauzenberg |

|
| Entfernungen: |
Hauzenberg - Burg Freudensee
(über Pufferholz
Freudensee - Einmündung WW 3 / WW 1
Einmündung - Hauzenberg |
2,7 km
2,5 km
2,5 km |
| Vom Busbahnhof aus verlassen wir
Hauzenberg auf dem Wanderweg 1 in Richtung Pufferholz. Wenige hundert
Meter hinter dem Ortsteil Sauweiher zweigt der Weg beim Hinweisschild
"Rodelbahn" nach rechts ab. Er führt durch den Wald hinunter
nach Freudensee, vorbei an der efeuumrankten Burg Freudensee. Hier biegen
wir scharf links ab zum See hinunter. Nach wenigen Schritten endet die
asphaltierte Straße, die am Ende des Sees einen kleinen Bach überquert.
Jetzt steigt der Weg an. An der ersten Gabelung halten wir uns rechts.
Durch den aufgelockerten Tannen- und Fichtenforst des Gerharting wandernd,
kommen wir an etlichen, durch Zäune geschützten Ameisenhaufen vorbei.
Eine idyllische Waldlichtung erlaubt uns einen Blick hinüber auf die
Ortschaft Gießübl und den Frauenwald. An der nächsten Weggabelung gehen
wir links weiter. Jetzt sind es nur noch wenige Minuten, bis der Wanderweg
3 in den Wanderweg 1 einmündet. Auf diesem kehren wir zurück nach
Hauzenberg. |

|
Wanderstrecke: |
Hauzenberg - Duschlberg -
Bründlkapelle - Fürsetzing - Garham - Schachet - Hauzenberg |

|
| Entfernungen: |
Hauzenberg - Duschlberg
Duschlberg - Bründlkapelle
Bründlkapelle - Schachet |
1,1 km
2,0 km
2,0 km |
| Vom Busbahnhof aus führt uns der Weg
in nördlicher Richtung zum Duschlberg. Im Winkel, den Waldkirchner
Straße und Büchlberger Straße bilden, beginnt unser Wanderweg
anzusteigen. Hier bringt man auf dem ersten Wegkilometern bereits das
steilste Stück des gesamten Wanderweges hinter sich. Wir berühren noch
einmal für einige Meter die Waldkirchner Straße, um gleich wieder links
abzubiegen, dem Fernsehsender entgegen. Vorbei an der ehemaligen
"Posthalterquelle" steigt man den Duschlberg hinauf. Hier steht
man sozusagen auf dem Balkon von Hauzenberg. Bei föhnigem Wetter
reicht der Blick weit hinüber zu den Gipfeln der Berchtesgadener und der
Salzburger Alpen. Der braun-weißen Markierung folgend, treffen wir nach
ca. 300 m auf den Wanderweg 11, der nach rechts abbiegt. Wir aber wandern
geradeaus weiter. Durch den dichten Mischwald geht es nun gemächlich
bergab. Sobald wir auf die Zufahrt nach Obertiessen treffen, folgen wir
dieser Straße talwärts, bis die ersten Häuser auftauchen. Hier heißt
es aufpassen! An der Einzäunung des Grundstücks entlang gehen wir auf
nicht sehr ausgetretenem Pfad zum Wald hinunter. Wir treffen nun auf die
Büchlberger Straße und überqueren sie geradewegs. Über einen schmalen
Weg und einige Stufen erreichen wir die Bründlkapelle, die sich unter
hohen Bäumen versteckt. Die Kapelle trägt den Namen von einem Bründl (=
Brunnen, Quelle), dessen Wasser Heilkraft zugesprochen wurde. Von hier
führt der Weg bequem talwärts zum Dorf Fürsetzing. Von diesem Weg aus
hat der Wanderer einen guten Blick auf Hauzenberg mit der Kulisse des
Staffelberges. Wir verlassen Fürsetzing südwärts, überqueren beim
"Garhamer Weiher" die Passauer Straße und spazieren den Feldweg
hinauf durch die Felder und Wiesen. Eine Wegschranke bildet für uns keine
Hindernis. Beim Weiler Grub biegen wir links ein zum Ortsteil Schachet.
Damit ist das Ende der Rundwanderung erreicht. |

|
Wanderstrecke: |
Hauzenberg - Lacken - Bauzing -
Oberlichtenau - Gut Lichtenau - Tiessenhäusl - Berbing - Steinberg
Fürsetzing - Hauzenberg |

|
| Entfernungen: |
Hauzenberg - Lacken
Lacken - Oberlichtenau
Oberlichtenau - Tiessenhäusl
Tiessenhäusl - Hauzenberg |
2,5 km
3,1 km
3,6 km
3,8 km |
| Der Wanderweg ist als Rundwanderweg
angelegt. Vom Start am Busbahnhof halten wir uns an die Markierung,
die uns zur Straße nach Waldkirchen (über Holzfreyung) bringt. Am
Duschlberg zweigt der Weg nach links in den Wald ab. Nach kurzem Anstieg
erreichen wir die kleine Ortschaft Lacken. Hier überquert der Wanderweg
die Waldkirchner Straße. Nach etwa 500 m biegen wir links ein zur
Ortschaft Bauzing. Sobald das kurze Waldstück hinter uns liegt, sehen wir
die Steinhauersiedlung vor uns. An der 1981 erbauten Kapelle sollte der
Wanderer die angebotenen Rastmöglichkeiten nutzen. Bei klarer Sicht geht
der Blick nach Süden über die Hügel des Alpenvorlandes bis zu den
Alpen. Nach dieser Pause verlassen wir den Ort mit den vielen Zeugen der
Steinhauerarbeit und kreuzen nochmals die Waldkirchner Straße. Eine
asphaltierte Straße nimmt uns auf. Sie führt, einen Steinbruch
durchquerend, zum Aussichtsturm. Der Aufstieg zum Aussichtsturm beginnt
wenige hundert Meter nach dem Steinbruch. Vom Turm aus folgen wir der
Straße zum Gut Lichtenau. Der weitere Weg ist nicht mehr beschwerlich.
Auf der Asphaltstraße wandern wir talwärts bis zum Sägewerk. Dort
treffen wir auf die Staatsstraße und folgen ihr für ca. 50 m nach links.
Dann biegen wir in die Straße nach Kaltrum ein, die nach Norden abzweigt.
Beim Gasthaus steigt der Weg durch den Wald hinauf nach Tiessenhäusl. Der
Ort ist schnell durchquert. Wir kommen wieder zur Staatsstraße Hauzenberg
- Büchlberg. Nicht besonders anstrengend verläuft der Rest des
Wanderweges. Wir begleiten diese Straße ein Stück in Richtung
Hauzenberg. Bevor wir Hauzenberg erreichen, wendet sich der Weg hinunter
nach Fürsetzing. Die letzte Hürde, der etwas steile Weg hinauf zur
Stadtpfarrkirche von Hauzenberg, sollte kein großes Hindernis mehr
darstellen. Warten doch Stadt Rast und eine gute Brotzeit. |

|
Wanderstrecke: |
Hauzenberg - Schröck - Kainzöd -
Fürhaupt - Rothmahd - Mühlberg - Hauzenberg |

|
| Entfernungen: |
Hauzenberg - Schröck
Schröck - Fürhaupt
Fürhaupt - Waldkapelle Mühlberg
Mühlberg - Hauzenberg |
1,7 km
2,0 km
3,5 km
2,5 km |
| Nach dem Start am Busbahnhof
verlassen wir Hauzenberg durch das Schul- und Sportzentrum. Rechterhand im
Hof der Wirthensohnschule befindet sich die "Säule des
Königs". Am Gebäude der Realschule vorbei senkt sich die Straße
hinunter ins Staffelbachtal zur Eckmühle. Hier überqueren wir den
Staffelbach und erreichen nach kurzer Steigung im Ortsteil Schröck die
Straße, die den Staffelberg umrundet. Ihr folgen wir nach links. Sie
führt in fast gleichbleibender Höhe vorbei an einer Kapelle (erbaut 1963
vom Trachtenverein "D`Freudenseer") nach Kainzöd und Fürhaupt.
Auf der linken Seite begleitet uns ein Stück die Westseite des
Ruhmannsberges. Bei Fürhaupt hat der Wanderer bereits die halbe
Wegstrecke hinter sich. Ein paar hundert Meter weiter öffnet sich das
Gelände und der Blick geht hinüber zu den Untergriesbacher Höhen und
weiter über das Donautal hinweg auf den Kamm des Sauwaldes im
oberösterreichischen Innviertel. Beim Ortschild "Rothmahd"
biegt der Weg nach rechts ab, um nach wenigen Metern endgültig in linker,
westlicher Richtung Hauzenberg zuzustreben. Wo die Straße den Wald
berührt, steht - leicht zu finden - die Waldkapelle Mühlberg (1982 von
den Mühlbergern renoviert). Hier ist, ob in der Kapelle oder auf den
Sitzbänken draußen, Platz zu besinnlicher Rast. Der Wanderweg indes
führt an der Kapelle vorbei durch den Wald zum Ortsteil Mühlberg. Von
hier aus ist Hauzenberg fast in seiner gesamten Nord-Südausdehnung zu
überblicken. Über die Eckmühle kommen wir wieder in die Stadt zurück. |

|
Wanderstrecke: |
Hauzenberg - Grub - Loifing - Renfting
- Erlet - Eben - Danglmühle - Grub - Hauzenberg |

|
| Entfernungen: |
Hauzenberg - Loifing
Loifing - Renfting
Renfting - Hauzenberg
|
3,7 km
1,0 km
4,5 km
|
Das Land südlich der Stadt
Hauzenberg ist es wahrlich wert, durchwandert zu werden. Beruhigende
Landschaft und sehenswerte Dörfer mit stattlichen Höfen sind die
Belohung.
Vom Busbahnhof aus folgen wir der "Fritz-Weidinger-Straße" und
gehen weiter bis zum Gästehaus "La Plata". Hier überqueren wir
die Straße und verlassen die Stadt in südlicher Richtung. Nach kurzer
Wegstrecke passieren wir den Weiler Grub. Beim Bauernhof wendet sich der
Weg nach links und biegt gleich wieder rechts ab durch die Felder zum
Staffelbach hinunter. Auf einer schmalen Brücke überqueren wir gefahrlos
den Staffelbach. Der Weg steigt nun für einige hundert Meter leicht an.
An der kleinen Scheune wenden wir uns scharf nach rechts und folgen dem
Feldweg. Links von uns liegt die Loifinger Höhe. Durch das kleine
Waldstücke wandernd, kommen wir auf einen bequemen Feldweg, der uns ins
nahe Loifing führt. Auf der Asphaltstraße wandern wir hinüber nach
Renfting und weiter in Richtung Jahrdorf. Beim Industriegelände verlassen
wir die Straße und nehmen den Weg hinauf nach Erlet. Durch die Felder
westlich von Jahrdorf wandernd, treffen wir auf Straße Hauzenberg -
Jahrdorf. Ein kurzes Stück wandern wir die Staatsstraße entlang in
Richtung Hauzenberg, bis wir Eben an der Haarnadelkurve die Straße in
westlicher Richtung wieder verlassen und an einer Kunstschlosserei vorbei
zum Ortsteil Danglmühle hinabsteigen. Wo die Straße das Fabrikgelände
berührt, biegen wir links ab und unterqueren die Bahnlinie, um in Grub
unsere Rundwanderung zu vollenden.
|

|
Wanderstrecke: |
Hauzenberg - Freudensee - Staffenöd -
Staffelberg - Schröck - Hauzenberg |

|
| Entfernungen: |
Hauzenberg - Freudensee
Freudensee - Staffelberg
Staffelberg - Hauzenberg
|
2,0 km
3,0 km
3,0 km
|
| Von den Wanderwegen, die auf den
Staffelberg, des Hausberg der Hauzenberger führen, ist dieser Weg
bestimmt der abwechslungsreichste. Vom Busbahnhof wandern wir zunächst
talwärts über das Schulzentrum zur Realschule. Etwas unterhalb der
Realschule zweigt der Weg nach links ab und führt durch das Eckhofholz in
Richtung Freudensee. Unterhalb des Wanderweges fließt der Staffelbach,
dem wir noch öfters begegnen werden. An den Fischteichen vorbei ersteigen
wir eine kleine Anhöhe und erblicken auf deren Scheitelpunkt die
Ortschaft Freudensee und den Freudensee selbst. Wir überschreiten die
Brücke, wenden uns nach rechts und biegen hinter dem Gasthaus
"Seehof" nach rechts ab. Schnell ist der Staffelbach überquert.
Es beginnt nun ein längerer Anstieg hinauf zum Staffelberg. Am Bauernhof
von Staffenöd vorbeiwandernd, erklimmen wir den restlichen Anstieg bis
zum Waldrand. Hier lohnt sich der Blick zurück auf die Stadt Hauzenberg
und ihre Umgebung, ehe uns der herrliche Mischwald des Staffelberges ganz
mit Beschlag belegt. Der Weg führt weiter aufwärts und mündet dann in
eine Forststraße, die bequem zu begehen ist. Sobald der Wanderweg 9
erreicht ist, biegen wir rechts ab und ersteigen den Staffelberggipfel.
Wir stehen jetzt auf einer Höhe von 793m ü.d.M. Der hölzerne
Aussichtsturm ermöglicht uns einen Überblick über Hauzenberg und weit
darüber hinaus. Am Fuße des Aussichtsturmes befindet sich ein fest
gemauerter Grillplatz, der von jedermann benutzt werden kann. Bänke und
ein Tisch laden zum Verweilen ein. Nach der wohlverdienten Rast steigen
wir den Weg hinab nach Westen. An der Stelle, wo der gelb markierte
"Turnersteig" abzweigt, halten wir uns links. Bald erreichen wir
den Ortsteil Schröck. Über die Eckmühle geht es zurück nach
Hauzenberg. |

|
Wanderstrecke: |
Hauzenberg - Schröck -
Staffelberggipfel - Guppenberg - Fürhaupt - Mahd - Ruhmannsberg |

|
| Entfernungen: |
Hauzenberg - Staffelberg
Staffelberg - Madh
Madh - Ruhmannsberg (Gipfel)
|
2,1 km
2,2 km
3,0 km
|
| Wanderfreunde, die den
Staffelberg auf dem direkten Weg besteigen wollen, benützen am besten den
Wanderweg 9. Er verläuft bis zur Realschule wie der Wanderweg 8 und senkt
sich dann hinunter zum Staffelbach. Der Weg biegt hinter der Eckmühle
scharf links ab, um gleich wieder - noch vor der Brücke - sich rechts
nach Schröck hinaufzuwenden. Dort erreicht man die Straße, auf der man
etwa 100 m in südlicher Richtung wandert. Jetzt biegt der Weg ab in den
Wald und der Aufstieg beginnt. Bis zum Gipfel geht es stetig bergauf. Erst
die letzten 200 m verlangen etwas mehr Kraft von den Beinen. Die herrliche
Aussicht ist Lohn genug für den Schweiß, den der Aufstieg gekostet hat.
Wir halten uns nun weiter an die weiße Markierung und steigen in
östlicher Richtung hinunter nach Guppenberg. Der Blick geht hinüber nach
Germannsdorf, gut zu erkennen am Zwiebelturm der Dorfkirche. In Guppenberg
folgen wir dem Wanderweg nach links und bald nimmt uns wieder der Wald
auf. Nach wenigen Minuten sind wir in Fürhaupt, das aus meist einzeln
stehenden Häusern besteht. Vor uns liegt der Ruhmannsberg, den es nun
noch zu erklimmen gilt. Wir biegen beim Buswartehäuschen nach rechts ab,
überqueren nach etwa 200 m die Straße und treten wieder in die Stille
des herrlichen, mit alten Bäumen bestandenen Mischwaldes ein. Nun steigt
der Weg, keineswegs zu steil, hinauf zur Forststraße, die den
Ruhmannsberg in halber Höhe umfängt. Hier treffen wir auf den Wanderweg
15 und da endet eigentlich unser Wanderweg. Aber wer würde sich jetzt
noch abhalten lassen, auf dem Wanderweg 15 bequem entlangwandernd, den 862
m hohen Ruhmannsberg zu bezwingen. Die Rast in der Stille des Gipfelwaldes
wird sicher unvergesslich bleiben. |

|
Wanderstrecke: |
Germannsdorf - Kollersberg -
Ruhmannsberg - Mahd - Fürhaupt Duscherpoint - Ruhmannsdorf |

|
| Entfernungen: |
Germannsdorf - Kollersberg
Kollersberg - Ruhmannsberg
Ruhmannsberg - Fürhaupt
Fürhaupt - Germannsdorf
|
1,0 km
1,8 km
2,0 km
3,4 km
|
| Für den Wanderer, der mit Auto
anfährt, gibt es in der Nähe der Germannsdorfer Kirche genügend
Parkplatz. Von der Kirche, die 1951/1952 erbaut wurde, wandern wir
ostwärts durch den Ort. Ins Auge fallen dabei einige interessante
granitene Hof-Einfahrten, die von der Handwerkskunst einheimischer
Steinmetze Zeugnis ablegen. Wir folgen der gelb-weißen Markierung nach
Kollersberg und biegen bei der Kapelle links ab. Durch die Felder oberhalb
Germannsdorf wandernd, kommen wir in den Wald an der Westseite des
Ruhmannsberges. Wir erreichen den Weiler Ruhmannsberg. Die Lichtung
gestattet uns einen Blick auf den unverkennbaren Kegel des Staffelberges.
Sobald uns der Wald wieder aufgenommen hat, wendet sich der Weg links den
Hang hinunter. Auf einem wenig ausgetretenen Waldpfad durch die Markierung
geleitet, erreichen wir nach wenigen Minuten den Weiler Mahd. Wir folgen
jetzt dem Wanderweg nach Fürhaupt und Duscherpoint am Fuße des
Staffelberges. Bei föhniger Wetterlage sind gut die Berge der
österreichischen Alpen am südlichen Horizont zu erkennen. Am
Transformatorhäuschen biegen wir links ab ins Tal des Ruhmannsbaches
hinunter. Die Straße bringt uns am Sägewerk vorbei nach Ruhmannsdorf. An
der granitenen Pestsäule wendet sich der Weg hinüber ins nahe
Germannsdorf, dem Ausganspunkt unserer Wanderung. |

|
Wanderstrecke: |
Hauzenberg - Duschlberg - Tiessen |

|
| Entfernungen: |
Hauzenberg - Duschlberg
Duschlberg - Tiessen
|
1,1 km
1,0 km
|
| Einer der kürzesten
Hauzenberger Wanderwege ist ein reiner Zielwanderweg. Am besten folgt man
dem Wanderweg 4 bis zum Fernsehsender am Duschlberg. Nach ungefähr 300 m
verlassen wir den schmal gewordenen Wanderweg 4 und biegen im spitzen
Winkel rechts ab in den Wanderweg 11. Dieser führt nun stetig bergauf
durch lockeren Mischwald mit altem Bestand. Auf dem recht breiten Plateau
des Berges angelangt, folgen wir der Markierung bis zum Ende des
Wanderweges. Eine Bank lädt hier zum Verweilen in beschaulicher Ruhe ein.
Weit weg gerückt scheint der Lärm der arbeitenden und hastenden
Menschen. Durch den schütteren Baumbestand geht der Blick nach Süden und
Südwesten. Man sollte versuchen, einen Sonnenuntergang im Sommer oder
Spätherbst auf dem Tiessen zu erleben. Er wird sich als unvergeßlich
erweisen. |

|
Wanderstrecke: |
Tiessenhäusl - Kaltrum - Lacken -
Lindbüchl - Raßreuth - Kramersdorf - Sickling - Krinning
Sieglmühle - Ruhmannsberg |

|
| Entfernungen: |
Tiessenhäusl - Lacken
Lacken - Raßreuth
Raßreuth - Krinning
Krinning - Ruhmannsberg (Gipfel) |
2,5 km
3,6 km
4,5 km
3,4 km
|
| Ein gutes Wanderwetter sollte
man schon abwarten, ehe man diesen, den längsten der Hauzenberger
Wanderwege angeht. Er reicht vom Tal des Tiessenbaches bis auf den Gipfel
des Ruhmannsberges. Am besten starten wir in der Leitenmühle bei
Oberkümmering und wandern über den Steinhauerort Kaltrum, vorbei an der
Abraumhalde der Steinbrüche, hinauf nach Lacken an der Waldkirchner
Straße. Diese überqueren wir und folgen dem Schild
"Kolleralpe". Nach 400 m etwa verlassen wir die schmale Straße
und steigen hinunter durch den Wald. Ein bequemer Weg bringt uns zur
Verbindungsstraße, die nach Oberfrauenwald und Waldkirchen führt. Ihr
folgen wir etwa 50 m nach rechts, um dann wieder nach links abzubiegen.
Der Waldwirtschaftsweg ohne Belag bringt uns in einer recht beschaulichen
Wanderung nach Lindbüchl. Schon beim ersten Hof halten wir uns recht. Die
Straße führt uns direkt hinunter nach Raßreuth. Auf der Hauptstraße
gehen wir hinüber nach Kramersdorf. Am Ortsende halten wir uns links und
folgen der Straße, die uns langsam zum Waldrand hinaufführt. Rechts
unter uns liegt nun das Tal des noch jungen Staffelbaches, darüber die
schon recht mächtigen Buckel des unverkennbaren Staffelberges und des
Ruhmannsberges. Wir biegen nicht ab, bis wir, die Anhöhe bereits
überwunden, nach Sickling kommen. Auf der Asphaltstraße wandern wir
Krinning zu, verlassen aber die vielbefahrene Straße noch vor der
Ortschaft in rechter, südlicher Richtung. An den Klärweihern vorbei,
durch Felder wandernd, erreichen wir erneut die Straße. An der der
Sieglmühle vorbeigehend, nehmen wir an der Kreuzung die mittlere Straße
in Richtung Thierham. Der Wanderweg zweigt wenige hundtert Meter später
rechts ab. Wir erreichen wenig später den Wald. Jetzt beginnt der Anstieg
zum Ruhumannsberg. Man sollte sich dabei genau an die Markierung halten,
um den kürzesten Weg zum Gipfel nicht zu verlieren. Werden auch die Beine
schon etwas müde, die Ruhe und die gute Luft des herrlichen Mischwaldes
entschädigen uns für die Mühen. Hier am Ruhmannsberg bieten sich
mehrere Möglichkeiten an. Wer den Ruhmannsberg nicht mehr besteigen
möchte, setzt die Wanderung auf dem Wanderweg 12 fort bis zum
Waldparkplatz bei Neuhäusl. Von dort kann man bequem auf dem Wanderweg 17
nach Germannsdorf zurückkehren. Die zweite Möglichkeit wäre, über den
Wanderweg 15 auf den Ruhmannsberggipfel zu steigen und über Röhrndobl
nach Germannsdorf hinab zu wandern. Schließlich bietet es sich auch
an, auf dem Wanderweg 9 nach Hauzenberg zurückzukehren. |

|
Wanderstrecke: |
Haag - Pisling - Aubach -
Niederbrünst - Taxberg - Innerhartsberg - Haag |

|
| Entfernungen: |
Haag - Aubach
Aubach - Niederbrünst
Niederbrünst - Innerhartsberg
Innerhartsberg - Haag
|
2,7 km
1,0 km
6,0 km
1,0
|
| Wer gerne Felder, Wiesen,
Wälder, stattliche Höfe und schmucke Dörfer sieht, dem sei dieser
Wanderweg empfohlen. Wir starten in Haag an der Telefonzelle und gehen
zunächst in Richtung Petzenberg. Etwa 100 m hinter dem Haager Ortsschild
biegt der Weg links ab nach Pisling. Rechts vor uns auf dem Bergrücken
liegt Petzenberg. Wir durchqueren Pisling, gehen an der riesigen Dorflinde
vorbei, von denen es, nebenbei bemerkt, nur mehr wenig gibt, und folgen am
Ortsausgang der Straße nach Aubach in östlicher Richtung. Sobald der
Wald hinter uns liegt, sehen wir schon zwischen den Obstbäumen das Dorf
Aubach auftauchen. Wir wandern durch das Dorf hinauf und biegen an der
Pestsäule rechts ab. Niederbrünst ist auf schmaler Straße schnell
erreicht. Auch hier kündet eine Pestsäule von 1737 von der schlimmen
Krankheit. Wir aber streben, uns am Ortsausgang beim Marterl geradeaus
haltend, in nordöstlicher Richtung dem nahen Waldrand zu. Der Spaziergang
durch den Wald des Taxberges bringt uns hinüber zur Hauptstraße Haag -
Jahrdorf, der wir etwa 500 m in westliche Richtung folgen, bis der Weg
rechts nach Taxberg abbiegt. Vor dem letzten Haus biegen wir rechts ab,
überqueren die Wiese und folgen der Sandstraße nach links. Der Weg
führt gemächlich bergab. Kurz vor der Ortschaft Neumühle wird der
kleine Bach, der uns schon eine Weile begleitet hat, überschritten. Jetzt
wendet sich sich der Weg wieder nach Osten, um in einer weitausladenden
Schleife nach Innerhartsberg hinaufzuführen. Von hier aus sehen wir schon
das markante Wahrzeichen von Haag, den Kirchturm. Nur wenige Gehminuten
trennen uns noch vom Ziel. |

|
Wanderstrecke: |
Neuhäusl (am Renfting) - Germannsdorf
- Kropfmühl - Wastlmühle - Schmölz |

|
| Entfernungen: |
Neuhäusl - Germannsdorf
Germannsdorf - Wastlsäge
Wastlsäge - Schmölz
|
4,0 km
3,5 km
6,5 km
|
| Unsere Wanderung beginnt in
Neuhäusl am Renfting, oberhalb Germannsdorf. Der Wanderweg, den wir
begehen wollen, trägt auch den Namen "Aubachtalwanderweg". Am
Waldparkplatz biegen wir rechts in die Forststraße ein, die uns, sich
stetig senkend, durch den Wald nach Germannsdorf hinunterführt.
Rechterhand begleitet uns der noch junge Aubach. In Germannsdorf
überqueren wir die Hauptstraße und folgen der Sandstraße hinüber nach
Kropfmühl. Sobald wir in das kleine Waldstück eintreten, wird der Weg
schmal. Wir treffen nun wieder auf den schon "halbwüchsigen"
Aubach und überqueren ihn auf einem sicheren Steg gefahrlos. Ein kurzes
Stück benützen wir die Asphaltstraße in südlicher Richtung, um gleich
hinter dem Graphitbergwerk von Kropfmühl nach rechts abzubiegen. Unter
uns fließt der Bach, den wir von jetzt an kaum mehr aus den Augen
verlieren. In Wastlmühle überqueren wir die schmale Gemeindestraße und
folgen dem Bach talwärts. Vorbei an der Kläranlage der Stadt Hauzenberg
kommen wir zu idyllisch gelegenen Aubachmühle. Jetzt, kurz vor der
Mündung, ist aus dem anfänglich so kleinen Bächlein ein recht
ansehnlicher Bach geworden. Er mündet in Schmölz in die Erlau und hier
endet auch unsere Wanderung. |

|
Wanderstrecke: |
Germannsdorf - Kollersberg -
Röhrndobl - Ruhmannsberg (Ort)
Kollersberg - Germannsdorf |

|
| Entfernungen: |
Germannsdorf - Kollersberg
Kollersberg (ü. Rundweg) -
|
1,0 km
7,0 km
|
| Der Einstieg in diesen
Wanderweg erfolgt in Germannsdorf. Wir folgen dem Wanderweg nach Osten
durch den Ort in Richtung Kollersberg. Bei der schmucken Dorfkapelle
biegen wir links ab. Der Ortsteil Röhrndobl ist bald erreicht. Zunächst
begleiten Felder und Wiesen unseren Weg. Nach kurzer Zeit nimmt uns der
Mischwald des Ruhmannsberges auf. Der Weg, eine gute Forststraße, steigt
gemächlich an. Ungestört genießen wir die Ruhe des Bergwaldes. Unser
Blick wendet sich zurück nach Westen über die Passauer Höhen und bei
günstiger Witterung, hinein bis zu den Alpenbergen. Wir umrunden nun den
Ruhmannsberg im Uhrzeigersinn. Ein Wegweiser zeigt uns den Aufstieg zum
Gipfel, den man bei klarem Himmel keinesfalls versäumen sollte. Unser
Wanderweg aber führt weiter auf dem Waldwirtschaftsweg und biegt dann
wenige Schritte hinter dem Wegweiser nach links ab. Wir überqueren eine
Waldlichtung und wenden uns gleich wieder nach rechts. Nun durchwandern
wir, schon leicht bergab, einen herrlichen Hochwald in der Senke zwischen
dem Ruhmannsberg zur Rechten und dem Renfting zur Linken. Hier, rechts des
Weges, nimmt der Aubach seinen Ursprung. Einen jungen Buchenwald
passierend, treffen wir bei Renftinghäusl auf eine Asphaltstraße, die
uns talwärts über Kollersberg zum Ausgangspunkt nach Germannsdorf
zurückbringt. |

|
Wanderstrecke: |
Germannsdorf - Ruhmannsberg - Rundweg
- Germannsdorf |

|
| Entfernungen: |
Germannsdorf - Ruhmannsberg (Ort)
Rundweg von/bis Ruhmannsberg
Ruhmannsberg - Germannsdorf
|
2,3 km
3,8 km
2,3 km
|
| Gesamtstr. ab Germannsdorf |
8,4 km |
|
|
Gesamtstrecke Rundweg: |
3,8 |
|
| In Verbindung mit dem Wanderweg
15 wird aus dem Wanderweg 16 ein reizvoller Rundweg um den Ruhmannsberg.
Wir beginnen die Wanderung bei der Kirche. Es gibt nun zwei
Möglichkeiten, nach Ruhmannsberg zu gelangen: entweder wie bei der
Wanderweg 15 über Kollersberg und Röhrndobl nach Ruhmannsberg oder wir
halten uns vor der Kirche aus westlich und biegen auf der Asphaltstraße
nach rechts ab. Dieser Straße folgen wir etwa 700 m nach Norden und
nehmen die schmale, asphaltierte Straße, die rechts den Berg
hinaufführt. Bei der Einmündung biegen wir links ab und streben dem Wald
zu. Am Weiler Ruhmannsberg, es sind zwei einsam stehende Häuser, beginnt
die Rundwanderung. Der Weg steigt nun für ca. 1 km noch etwas an. Im
Uhrzeigersinn umrunden wir den Ruhmannsberg auf einer Höhe von 700 bis
800m und passieren die Stelle, wo der Weg zum Gipfel abzweigt (siehe
Wanderweg 15). Wir bleiben auf dem recht breiten und bequemen Waldweg. Der
Mischwald, der uns bisher begleitet hat, wird abgelöst vom Laubwald mit
mächtigem Buchenbestand. Vom Weg aus schauen wir hinüber nach Süden zum
nahen Renfting. Im oberen Teil einer Anpflanzung, die wir durchwandern,
sehen wir gewaltige Blöcke von granitenem Urgestein. Unser Weg, immer
noch bequem zu begehen, senkt sich nun langsam, später etwas stärker,
bergab und führt uns schließlich zum Ende des Rundweges hinab nach
Ruhmannsberg. Ein zusätzlicher Hinweis zu diesem Wanderweg: Wer mit dem
Auto anreist, kann bis Ruhmannsberg fahren und dort am Wegrand kurz vor
Beginn des Waldes ungestört parken. |

|
Wanderstrecke: |
Germannsdorf - Neuhäusl - Steinbüchl
- Pfaffenreuth - Haagwies - Germannsdorf |

|
| Entfernungen: |
Germannsdorf - Neuhäusl
Neuhäusl - Steinbüchl
Steinbüchl - Haagwies
Haagwies - Germannsdorf
|
3,3 km
2,8 km
2,2 km
1,7 km
|
| Ein Wanderweg liegt vor uns,
den man begangen haben muss. In Germannsdorf startend, wandern wir über
Kollersberg in Richtung Neuhäusl. Hinter Kollersberg führt die
asphaltierte Straße, die Ritzermühle rechts unten liegen lassend, hinauf
nach Neuhäusl. Die Steigung zieht sich ziemlich lange hin, bis hinauf zum
Waldrand. Wir biegen nun nach rechts ab und folgen etwa100 m der breiten
Forststraße, um dann dem Wanderweg zu folgen, der nach links abzweigt.
Jetzt kommt ohne Zweifel das schönste Stück der Wanderung. Auf einer
Strecke von 2 km durchqueren wir den herrlichen Wald und genießen die
ungewohnte Stille. Die Steinplatten, die den Weg stellenweise wie
gepflastert erscheinen lassen, sind bereits vor über 100 Jahren von einem
Pfaffenreuther Bauern verlegt worden, wie die Jahreszahl 1868 verkündet,
die in einen Stein am Wegrand eingehauen ist. Sobald wir den Wald
verlassen haben, empfängt uns die Lichtung von Steinbüchl und belohnt
uns mit einer unvergleichlich schönen Aussicht für die bisherigen
Mühen. Auf einer asphaltierten Straße wandern wir nun hinunter nach
Pfaffenreuth mit den mächtigen, herrschaftlichen Bauernhöfen. Wir biegen
im Dorf rechts ab und halten uns nach etwa 100 m wieder links hinunter
nach Haagwies. Die Schachtanlagen, die wir jetzt passieren, gehören zum
Bergwerk Kropfmühl. In mehr als 100 m Tiefe ziehen sich die Stollen, in
den der Graphit abgebaut wird, bis hier herüber. In Haagwies biegen wir
rechts ab und gehen auf der Straße, den Ruhmannsberg vor Augen, ins nahe
Germannsdorf zurück. |

|
Wanderstrecke: |
Germannsdorf - Röhrndobl -
Ruhmannsdorf - Germannsdorf |

|
| Genaugenommen ist der Wanderweg
als Verbindung zweier Wanderwege gedacht, nämlich zwischen Wanderweg 10
und Wanderweg 15. Wir können daraus aber leicht eine Rundwanderung von
Germannsdorf aus herstellen, sozusagen einen
"Verdauungsspaziergang". Wir beginnen die Wanderung an der
Kirche und folgen dem Wanderweg 10 über Röhrndobl bis zur Weggabelung.
Hier biegen wir links ab und spazieren bequem auf asphaltierter Straße
nach Haag hinunter. An der Straßenkreuzung biegen wir rechts ab, um uns
nach ungefähr 100 m wieder nach links zu wenden. Wir folgen der
grün-weißen Markierung und überqueren den kleinen Ruhmannsbach. Am
Sägewerk vorbei geht es hinein nach Ruhmannsdorf. Bei der Einmündung, an
der die Pestsäule steht, verlassen wir das Dorf in Richtung Germannsdorf,
wo wir unseren kleinen Rundgang beenden. |

|
Wanderstrecke: |
Germannsdorf - Fischmühle -
Fischteiche - Germannsdorf |

|
| Entfernungen: |
Germannsdorf - Fischteiche
Fischteiche - Germannsdorf
|
1,5 km
1,5 km
|
| Eigentlich ist dieser
Wanderweg, von der Länge her gesehen, mehr für einen Spaziergang
zwischendurch als für eine große Wanderung geeignet. Von der Ortsmitte
wandern wir ostwärts und biegen beim Wanderwegweiser rechts ab, um den
jungen Aubach zu überqueren. Nach ungefähr 100 m mündet der Wanderweg
in den "Mühlenweg" ein. In Höhe des Sägewerkes halten wir uns
rechts und folgen der rosa-weißen Markierung. Der Weg steigt leicht an.
Wiesen und Felder begleiten den Weg und linkerhand sehen wir den
mächtigen Buckel des Ruhmannsberges. Beim Transformatorhäuschen wandern
wir links hinunter, ohne die nahe Hauptstraße zu berühren. Wir passieren
die terrassenförmig angelegten Fischteiche. An der Hütte vorbei kommen
wir hinter den Teichanlagen in den Wald mit seinem prächtigen Bestand an
Laub- und Nadelbäumen. Sobald der Wald durchquert ist, treffen wir auf
den Wanderweg 14, der uns nun in westlicher Richtung zurück nach
Germannsdorf führt. |

|
Wanderstrecke: |
Haag - Petzenberg - Schmölz -
Kaindlmühle - Haag |

|
| Entfernungen: |
Haag - Petzenberg
Petzenberg - Schmölz
Schmölz - Haag
|
1,0 km
2,0 km
2,8 km
|
| Ein beschaulicher und bequemer
Rundweg liegt vor uns. Wir beginnen die Wanderung in Haag an der
Einmündung der Petzenberger Straße. Dieser folgen wir zur Ortschaft
Petzenberg. Wir durchqueren diese noch recht ursprüngliche Dorf mit
seinem großzügig angelegten Dorfplatz. Sobald wir die
Ferngasschaltanlage erreicht haben, halten wir uns rechts. Der Weg führt
uns jetzt hinter dem ersten Haus, das Bahngleis überquerend, nach rechts
ab ins Tal der Erlau. Wir folgen dem Fluss nun flussaufwärts. Die
Bahnlinie auf der rechten Seite stört uns nicht. Der Blick folgt wie von
selbst der ruhig dahinfließenden Erlau. Bei Kaindlmühle überqueren wir
die Teerstraße und folgen hinter dem ersten Haus, einer ehemaligen
Schmiede, dem Wanderweg zum Wald hinauf. Sobald wir den Wald durchwandert
haben, ist die Haager Höhe erreicht. Der unverkennbare Haager Kirchturm
bestätigt, dass die kurze, aber angenehme Wanderung zu Ende geht. |

|
Wanderstrecke: |
Sickling - Oberneureuth - Auhäusl
Geiersberg |

|
| Entfernungen: |
Sickling - Oberneureuth
Oberneureuth - Geiersberg
|
1,3 km
2,3 km
|
Der Einstieg in den Wanderweg erfolgt am
besten vom Wanderweg 12 aus, oberhalb der Ortschaft Sickling. Der Weg
zweigt, von Raßreuth und Kramersdorf kommend, links ab und verläuft
zunächst im Wald. Er steigt stetig, aber nur leicht bergauf. Rechterhand
wird immer wieder der Blick frei hinunter ins Tal des Staffelbaches und
darüber hinweg zu den Höhen des Ruhmannsberges und des Staffelberges.
Nach ungefähr 1 km treffen wir auf die Teerstraße, der wir aber nur etwa
150 m folgen, um dann scharf links abbiegend dem Weg in Richtung
Geiersberg zu folgen. Die Ortschaft Oberneureuth lassen wir rechts oben
liegen. Eine Sandstraße abgelöst von einer schmalen Teerstraße, bringt
uns über den Weiler Auhäusl hinauf nach Geiersberg. Hier endet der
Wanderweg 21. Es bietet sich an, über den Wanderweg 2 nach Raßreuth
abzusteigen.
Hinweis: In Verbindung mit dem Wanderweg 12 lässt sich von Raßreuth oder
von Kramersdorf eine Rundwanderung zusammenstellen |

|
Wanderstrecke: |
Oberkümmering - Steinhofmühle -
Wotzdorf - Oberholz - Oberdiendorf - Lieblmühle - Perling -
Niederkümmering - Inneröd - Hunaberg - Oberkümmering |

|
| Entfernungen: |
Oberkümmering - Wotzdorf
Wotzdorf - Oberdiendorf
Oberdiendorf - Perling
Perling - Oberkümmering
|
2,8 km
2,5 km
3,4 km
4,8 km
|
| Vorweg bemerkt: Vor uns liegt ein
ausgiebiger Wanderweg. Wir starten in Oberkümmering und wandern den
Sandweg hinunter zum Wald. Ihn durchqueren wir, die Stille genießend, auf
weichem Waldpfad. Sobald uns die Felder wieder in Empfang nehmen, wenden
wir uns nach links. An Steinhofmühle vorbeiwandernd erreichen wir
Wotzdorf. Hier sollte keineswegs versäumt werden, die wunderschönen
granitenen Hofeingänge zu bewundern. Noch im Dorf zweigt der Weg nach
rechts ab. Wir erreichen die Staatsstraße Hauzenberg - Passau. Ihr folgen
wir, um beim Buswartehäuschen nach Oberholz abzubiegen. Wir wandern
hinunter bis zum Ortsende, halten uns dann rechts biegen beim letzten Haus
nach links ab. Am Waldrand entlang geht es hinüber nach Oberdiendorf. Den
Ort mit der Prägnanten Rundkirche durchwandern wir der Länge nach und
folgen der Straße nach Lieblmühle hinunter. Die Erlau, die der Donau
entgegenstrebt, lassen wir links liegen. Wir überqueren geradewegs die
Staatsstraße und erklimmen den Weg hinauf nach Perling. Die asphaltierte
Straße bringt uns bequem hinüber nach Niederkümmering. Von hier wäre
es nur mehr ein Spaziergang zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.
Doch wie zum Trotz biegt der Wanderweg noch einmal am Ortsausgang von
Niederkümmering ab hinunter in die Niederungen des Erlauflusses. Im
Weiler Inneröd erreichen wir wieder die asphaltierte Straße. Ihr folgen
wir, um bald wieder in einen Feldweg rechts abzubiegen. So erreichen wir,
bergauf wandernd, das Dorf Hunaberg. Auf der Teerstraße kehren wir nun
endgültig nach Oberkümmering zurück. |

|
Wanderstrecke: |
Oberkümmering - Hl. Röhren -
Raßberg - Kittlmühle - Hunaberg - Oberkümmering |

|
| Entfernungen: |
Oberkümmering - Raßberg
Raßberg - Oberkümmering (ü. Kittlm.)
|
3,0 km
5,0 km
|
| Der Wanderweg beginnt in
Oberkümmering. Wir verlassen das Dorf nordwärts zum Buswartehäuschen an
der Staatsstraße. Der Weg führt von hier zunächst als Flurstraße
geradewegs hinauf zum Waldrand am Fuße des Lichtenauer. Ein kurzer
Aufstieg - nicht beschwerlich - und wir haben den höchsten Punkt des
Wanderweges erreicht. Wir bleiben im Wald und kommen zur idyllisch
gelegenen Waldkapelle Hl. Röhren. Nach kurzer, beschaulicher Rast folgen
wir dem Weg, der hier schon zur Sandstraße wird. Er führt hinunter zur
Staatsstraße, die wir überqueren. Nur wenige hundert Meter sind es nach
Raßberg. In der Ortsmitte wendet sich der Weg nach links. An Feldern und
Wiesen vorbei wandern wir in Richtung Manzenberg. Kurz vor der Ortschaft
biegt der Weg nach links ab. Ein kurzes Stück Wald wird durchquert und
dann taucht unvermittelt der Erlaustausee auf. Wir folgen dem Stausee
flussabwärts in östlicher Richtung. Nach dem Wehr wird aus der Erlau
wieder der kleine, ursprüngliche Fluss. Wir können nun den Lauf des
Gewässers begleiten. Bei Kittlmühle überqueren wir bequem die Erlau, um
kurze Zeit später wieder auf die linke Flussseite hinüber zu wechseln.
Dann beginnt der Weg anzusteigen. Er wird wieder zur Straße und führt
uns zur Ortschaft Hunaberg. Gleich hinter dem Dorf durchwandern wir ein
kleines Waldstück mit mächtigen Buchen. Wir passieren Gedenkkreuze und
verlassen den Wald wieder bei einer Pestsäule. Auf der Anhöhe erblicken
wir den Beginn und das Ziel unserer Wanderung. |

|
Wanderstrecke: |
Oberkümmering - Brand - Gut Lichtenau
- Oberlichtenau - Hl. Röhren - Oberkümmering |

|
| Entfernungen: |
Oberkümmering - Brand
Brand - Oberlichtenau
Oberlichtenau - Oberkümmering
|
1,2 km
3,8 km
5,0 km
|
| Wir verlassen Oberkümmering nach
Norden. Die Felder durchwandernd, biegen wir nach rechts ab in Richtung
Brand. Vor unseren Augen tauchen die Abraumhalden der Bauzinger und
Kaltrumer Steinbrüche auf. Im Wald, der uns aufnimmt, endet kurzzeitig
der Weg und wir orientieren uns an der ausgezeichneten Markierung. Die
Häuser, denen wir auf einer Waldlichtung begegnen, gehören zum Weiler
Brand. Wir betreten die Asphaltstraße, verlassen sie aber nach etwa 100 m
und klettern über die Straßenböschung hinauf in den Wald. Bei den
Quellfassungen halten wir uns rechts und treffen wenig später auf die
Straße nach Oberlichtenau. Ihr folgen wir, bis kurz hinter dem Gut
Lichtenau der Weg rechts in den Wald einbiegt. Der Forstweg führt uns
durch abwechslungsreiche Waldungen zur Staatsstraße, die nach Waldkirchen
führt. Wir betreten aber diese Straße nicht, sondern wenden uns vorher
nach links und betreten die asphaltierte Straße nach Oberlichtenau. Ein
Steinbruch wird durchquert. Dahinter steigt der Weg hinauf durch den Wald
zum Aussichtsturm. Von hier benützen wir die Straße zum Gut Lichtenau.
Sobald wir aus dem Wald heraustreten, bietet sich uns ein
überwältigender Ausblick über das Alpenvorland zu den Alpenbergen und
im Westen hin ins "Dreiburgenland" und zum Brotjackelriegel.
Hinter dem Weiher beim Gut steigen wir durch den Wald hinunter zur
Waldkapelle Heilig Röhren, bei der man unbedingt einige Augenblicke in
Ruhe verweilen sollte. Durch recht abwechslungsreichen Wald gehen wir auf
bequemen Wegen zurück nach Oberkümmering. |

|
Wanderstrecke: |
Oberkümmering - Leitenmühle -
Tiessenhäusl - Berbing - Wotzdorf
Oberkümmering |

|
| Entfernungen: |
Oberkümmering - Berbing
Berbing - Wotzdorf
Wotzdorf - Oberkümmering
|
2,0 km
4,4 km
2,0 km
|
| Ausgangspunkt
der Wanderung ist wieder Oberkümmering. Wir gehen zunächst in Richtung
Hauzenberg und verlassen nach wenigen hundert Metern die Hauptstraße. Ein
Weg zweigt nach rechts in den Wald ab und bringt uns hinunter nach
Leitenmühle. Hier überqueren wir die Straße und biegen nach ungefähr
100 m nach links ab, hinauf nach Tiessenhäusl. Der kleine Ort ist schnell
durchquert. Noch einmal berühren wir die Hauptstraße und nehmen dann die
Straße nach Berbing. Das noch recht ursprünglich aussehende Dorf
durchwandern wir und folgen der Straße nach Wotzdorf hinunter. Wenn wir
das kurze Waldstück durchwandert haben, biegen wir, Wotzdorf vor unseren
Augen, schon bei dem ersten Weg ab, hinauf zum Ortsrand. Im Dorf wendet
sich der Weg gleich wieder nach rechts. Die Straße führt hinunter ins
Tal des Tiessenbaches, der überquert wird. Das Gelände steigt jetzt
wieder an. Hinter Steinhofmühle verlassen wir die Teerstraße nach rechts
und folgen dem Wanderweg durch den Wald. Das letzte Stück hinauf nach
Oberkümmering ist ein bequemer Waldspaziergang, gleichsam eine Belohnung
für die lange Wanderung auf geteerten Wegen. Eine romantisch gelegene
Waldwiese reizt zum Verweilen. Ein breiter Wirtschaftsweg bringt uns
zurück zum Ausgangspunkt. |

|
Wanderstrecke: |
Oberdiendorf - Kaindlmühle |

|
| Entfernungen: |
Oberdiendorf - Kaindlmühle
|
2,0 km
|
| Dieser Wanderweg ist wohl als
Verbindungsweg zwischen den Wanderwegen 20 und 22 gedacht. Er stellt eine
Verbindung her zwischen Oberdiendorf und dem Erlautal. Wir beginnen die
Wanderung in Oberdiendorf beim Gasthaus "Stern". Der Weg führt
uns zunächst die Dorfstraße hinunter. Die Höfe und Häuser zu beiden
Seiten der Straße sind teilweise noch recht ursprünglich und lassen
erahnen, wir vor hundert Jahren das Dorf ausgesehen haben mag. Hinter dem
letzten Bauernhof senkt sich der noch asphaltierte Feldweg ins Tal hinab.
Wir wandern an der hohen Linde rechts vorbei durch die Felder. Vor uns
halblinks grüßt Haag herüber und hinten am südlichen Horizont ist der
breite Rücken des Sauwaldes zu erkennen, der aber schon im
österreichischen Innviertel liegt. Sobald wir den Waldrand erreicht
haben, nehmen wir den Weg, der geradeaus ins Tal hinunter führt. Wir
befinden uns nun auf der rechten Seite des Staffelbachtales. Der breite
Waldweg führt stetig bergab und ist bequem zu begehen. Auf der rechten
Seite des Weges sehen wir einen bemoosten Granitbrunnen, der wohl ehedem
als Futtertrog in einem Stall gestanden haben mag. Nach wenigen Minuten
trifft der Weg auf das Bahngleis, das wir überqueren. Nach etwa 300 m, an
den Häusern von Kaindlmühle vorbeiwandernd, kommen wir zur Erlau. Von
hier aus besteht die Möglichkeit auf dem Wanderweg 20 über Haag nach
Oberdiendorf zurückzuwanden. Des weiteren sei auf die Möglichkeit
hingewiesen, von hier aus das Erlautal zu erwandern. |

|
Lehrpfad rund ums
Graphitbergwerk Kropfmühl
Lehrpfad |
|
Wanderstrecke: |
Kropfmühl - Schießanlage -
Wasltmühle - Kropfmühl |

|
| Der von der Graphitwerk Kropfmühl AG
angelegte Lehrpfad hat ein ungewöhnlich interessantes Thema: den Blick in
die Erde hinein, Bergbau und Geologie. Er beginnt beim Besucherbergwerk.
Nach einer kurzen Schleife wendet er sich zuerst nach Westen. Auf etwa 30
illustrierten Schautafeln erhalten wir unterhaltsame und lehrreiche
Informationen. Der Weg begleitet zunächst ein Stück weit die
"Klärweiher" (Absatzbecken) des in der Bundesrepublik
Deutschland einzigen Graphitbergwerkes und tritt dann bei der
Schießanlage des Schützenzentrums Kropfmühl in den Wald ein.
Bequem überqueren wir das "Jahrdorfer
Bacherl" und lernen wie unsere Landschaft entstanden ist, warum hier
Berge sind und dort Täler.
Sobald wir den Aubach überschritten haben,
biegen wir links in den "Aubachtal-Wanderweg" (Wanderweg Nr. 14)
ein. Dieser Weg war ehemals die Trasse der 1916 erbauten Graphit-Kleinbahn
zwischen Kropfmühl und der Bahnstation Schaibing. Leicht ansteigend
führt uns der Weg zurück zum Graphitbergwerk, wo sich eine Grubenfahrt
ins einzigartige Besucherbergwerk und der Besuch des Betriebsmuseums
lohnt. |

Diese Wanderkarten wurden übernommen vom
Wanderführer - Wandern im Hauzenberger Land. Begangen und beschrieben
von Hermann Haderer, Hauzenberg.
© Verein zur Förderung des Fremdenverkehrs Hauzenberg, mit freundlicher
Unterstützung der Raiffeisenbank Hauzenberg. Kartenskizzen von Georg
Bogner, Hauzenberg. |
|
|  |
Datum: 03.09.10 Uhrzeit: 22:51:13 User online: 1 Heute: 60 Gestern: 62 Gesamt: 60064
|
|